Daniel Uhlig gewinnt die Mittelfränkische Hallen-Bezirksmeisterschaft

UhligDaniel2018

 

In der wunderschönen Tennishalle des TB Erlangen wurden vom 7.-9. Dezember 2018 die Mittelfränkischen Hallen-Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Hier dürfen alle Spieler, die Mitglied eines mittelfränkischen Vereins sind oder in Mittelfranken in der Winterrunde spielen, an den Start gehen.Das mit insgesamt 1200 € Preisgeld dotierte Turnier fand  erstmals ohne Qualifikation statt. So konnten maximal 32 Herren und 16 Damen teilnehmen, dafür gab es für die Verlierer des ersten Spiels eine Nebenrunde.Bei den Herren war die Meldezahl - wie schon in den vergangenen Jahren - hervorragend, so dass viele Interessenten nicht angenommen werden konnten. Im Feld der Damen waren 14 Spielerinnen am Start.Die Setzliste der Herren wurde angeführt von Titelverteidiger Stefan Göllner, immerhin 145. der Deutschen Rangliste. Insgesamt 12 Spieler mit der LK 1 gingen an den Start, 5 Spieler hatten die LK2.Zur ersten größeren Überraschung kam es in der 2. Runde, als Uli Guyot den Titelverteidiger Göllner in 2 Sätzen aus dem Rennen warf. Guyot scheiterte jedoch in der nächsten Runde am temporeichen Spiel von Tim Hofmann (TC Neunkirchen/Brand). Dieser erreichte ebenso wie Andre Büttner (CaM), Frederic Schloßmann (TC RB Regensburg) und Daniel Uhlig (1. FCN) das Halbfinale. Hier schlug Büttner in einem temporeichen Spiel Tim Hofmann und Uhlig ließ dem Youngster Schloßmann keine Chance. Im hartumkämpften Finale konnte sich Uhlig mit 7:5, 7:5 das dritte Mal nach 2015 und 2016 den Titel des Mittelfränkischen Hallenmeisters holen.

Die Setzliste der Damen wurde angeführt von Kim Teckenberg vom TB Erlangen, gefolgt von den Regionalligaspielerinnen des CaM, Alexandra Lutz und Sophia Büttner. Auf Setzposition 4 folgte die Bayerische Hallenmeisterin der Damen 30, Natali Gumbrecht (TSV Altenfurt). Während die anderen 3 Gesetzten leicht ins Halbfinale einziehen konnten, hatte Gumbrecht mit Ana Bara (TC Rednitzhembach), ihrer Finalgegnerin im Bayerischen Endspiel, schon im Viertelfinale eine schwere Aufgabe. In einem variantenreichen und spannenden Match begeisterten beide Damen die Zuschauer, Gumbrecht bezwang die gebürtige Rumänin erst im Matchtiebreak mit 10:7. Im Halbfinale hatte die unbeschwert aufspielende Büttner mit Teckenberg wenig Mühe, Gumbrecht schlug Lutz ebenfalls klar. Unter den Augen von Schiedsrichter Alexander Pakaski holte sich Sophia Büttner in einem harten Kampf den Titel im Matchtiebreak gegen die dennoch stets gut gelaunte Altenfurterin.