Lockere Atmosphäre beim Einladungsturnier in Muhr am See

JanischStefan2018 

Während die Herren auf dem Tennisplatz schwitzten (Stefan Janisch vom 1.FC Altenmuhr),...

Die Tradition lebt fort, wenn auch in anderer Form. Auf der Tennis-Anlage des FC Altenmuhr ging heuer kein Leistungsklassen-, sondern ein Einladungsturnier über die Bühne. Organisator Fritz Bößenecker hatte etliche mittelfränkische Spitzenspieler im Seniorenbereich an den Altmühlsee gelotst, um den Zuschauern anspruchsvollen Sport zu bieten. An zwei Samstagen in Folge ging es in unterschiedlichen Alterskategorien an den Start. Zunächst traten Akteure im Ü 40-Klassement gegeneinander an. Sechs Herren hatten gemeldet, unter ihnen die Lokalmatadoren Stefan Janisch (FCA) und Bernd Rieger (ein Muhrer Eigengewächs, der über die Station TC Weißenburg inzwischen beim FC Sachsen aufschlägt). Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ immer nur ein Satz. So bestand die Gewährleistung, immerhin fünf Partien gegen unterschiedliche Gegner austragen zu können. Im Vordergrund stand nur bedingt der Wettbewerbscharakter. Vor allem ging es darum, sich in freundschaftlicher Weise zu messen. Logisch, dass es in sämtlichen Matches wohltuend fair zuging. Ausgelobt waren auch keine Preise oder LK-Punkte. Trotzdem wurde konzentriert und mit entsprechendem Ehrgeiz der gelben Filzkugel hinterher gejagt. Einer der treuesten Gastspieler in Muhr am See ist Christian Herrmann vom TC Weißenburg. Ihm scheint der FCA-Platz bestens zu liegen. Seit zehn Jahren ist Herrmann dabei – und hat noch nie verloren. Der Seriensieger war auch diesmal nicht zu schlagen und verwies seinen Mannschaftskollegen Armin Lucchini sowie den Rest des Feldes auf die Plätze. Bei den Herren Ü 60 eine Woche später konnte sogar in zwei Vierergruppen gespielt werden. In beiden Konkurrenzen präsentierten sich die „Cracks“ des ehemaligen Bayernligisten FC Gunzenhausen als Maß der Dinge. Während Werner Hofmann die Gruppe 1 mit drei Siegen dominierte, gab sich Mannschaftskollege Edward Koczuba in der Parallelgruppe keine Blöße. Horst Kramp (Erlangen), Peter Mathajsl (Abenberg), Fritz Bößenecker (Gunzenhausen), Karl Wenk (Herrieden), Gerd Frauenberger (Rückersdorf) und Wolfgang Schäfter (Gunzenhausen) blieb nur das Nachsehen. Quasi zum Ausklang lieferten sich die acht Teilnehmer noch zwei sehenswerte Doppelduelle, die neben tollen Ballwechseln auch jede Menge Spaß im Repertoire hatten. Beim anschließenden Grillfest blühte selbstverständlich der Flachs, es wurde aber nicht nur über tennisspezifische Themen geplaudert. Insgesamt darf das Turnier in diesem erstmals durchgeführten Rahmen als gelungen bezeichnet werden. „Es wäre super, wenn es im nächsten Jahr eine Fortsetzung gäbe“, so der allgemeine Tenor.

 

MuhrZuschauer 

...ließen es sich die Damen auch mal bei einem Glas Sekt gut gehen. Aber so war das ja auch gedacht beim Turnier auf der Anlage des FC Altenmuhr