Die Herren55 der Tennisgemeinschaft Altmühlfranken Mitte schlugen erstmals in der Bezirksliga auf

TeGAFRMHerren55

 

Im ersten Match mussten die Aufsteiger der TeG Altmühlfranken Mitte zum Donau-Ruder-Club (DRC) nach Ingolstadt reisen. Wenn sich auch das Ergebnis sehr deutlich liest, hätte bei etwas Glück das Ergebnis nach dem Spielverlauf freundlicher aussehen können.

In der ersten Runde mit den Begegnungen der an 2, 4 und 6 eingesetzten Spieler, konnte Martin Herzog (an 2 gesetzt) vor allem im ersten Satz dem mit LK 13 eingestuften Robert Liepold lange Paroli bieten und musste beim Stande von 4 : 5 ein unglückliches Break zum Satzverlust hinnehmen. Den zweiten Satz konnte Liepold dann ungefährdet nach Hause bingen. Im zweiten Spiel ließ Josef Friedel Jürgen Kapitzer (Nr. 4) keine Change und gewann souverän mit 6 : 2 und 6 : 3. Im dritten Spiel der ersten Runde standen sich die beiden 6er Stefan Hosch und Reinhold Huber gegenüber. Den ersten Satz dominierte der Dittenheimer mit 6 : 1 deutlich, im zweiten Satz machte sich die höhere Leistungsklasse des Ingolstädters bemerkbar (4 : 6) und so musste das Spiel im Matchtiebreak entschieden werden. Hier konnte sich Huber im Mittelabschnitt schnell absetzen und gewann diesen dann mit 10 : 6. Somit war der erste Punkt in der Bezirksliga gesichert.

In der zweiten Spielrunde der an 1, 3 und 5 eingesetzten Spieler mussten sich die Nummer 1 und 3 der TeG (Hubert Riedel und Erich Schmoll) ihren in der LK-Wertung deutlich vor ihnen liegenden Kontrahenten Dieter Skalweit (LK 8) und Rolf Dornhöfer (LK 14) jeweils in zwei Sätzen geschlagen geben. So ruhten die Hoffnungen auf dem Zusammentreffen der beiden Mannschaftssenioren Hannes Knorr und Günther Schmalzl. Dieses Spiel brachte alles, was im Tennis zu bieten und möglich ist. Nach 3 ½ Stunden mit zwei regulären Tiebreaks und einem Matchtiebreak konnte Schmalzl für sich das glücklichere Ende in Anspruch nehmen.

In den abschließenden Doppelpaarungen wollte die TeG alles daran setzen, das Ergebnis noch zu verbessern. Mit einem souveränen 6 : 0 und 6 : 2 setzten sich Schmoll / Kapitzer im dreier Doppel durch. Das 2er Doppel ging wiederum in den Matchtiebreak und hier mussten sich Riedel / Huber sehr unglücklich mit 8 : 10 geschlagen geben. Aber auch im einser Doppel wurde hart gekämpft. Konnten Herzog / Knorr den ersten Satz noch recht offen gestalten (5 : 7) wurde dann der zweite Satz zu einer eindeutigen Angelegenheit der Ingolstädter.

Trotz des deutlichen Ausgangs hat die Begegnung gezeigt, dass die TeG durchaus ihre Chancen in der Bezirksliga bekommen wird. Mit fünf Spielern LK 14 und darunter stellen die Ingolstädter einen der Aufstiegsanwärter. Insofern kann die TeG die weiteren Spiele hoffnungsvoll angehen.